fvw-Kongress: 1. Tag

Was war los am ersten Tag fvw-Kongress in Köln?

Arcandor-Chef Thomas Middelhoff sprach als Chairman von Thomas Cook Group plc., wie üblich sagt ein Sprecher eines börsennotierten Konzerns nichts wirklich neues, da schaun die Hausjuristen schon – könnte ja kursrelevant sein. Auch zu Lage bei Condor keine Überraschung: Condor fliege sehr profitabel, man habe keinerlei Zeitdruck für einen Verkauf oder Merger.
Das Internet (er rechnet für 2011 mit einem Online-Anteil von 34%) sei für Cook v.a. für die Bindung von Kunden an die eigenen Marken wichtig. Nutzerbewertungen würden zunehmend wichtiger, Thomas Cook möchte Bewertungen auf den eigen Seiten ausbauen, was allerdings nicht so einfach sei: „In Konzernstrukturen brauchen sie für Änderungen länger“ so seine Erkenntnis.
Und – hey! – web2.0 bei Cook gibt’s auch: Thomas Cook hat Werbevideos bei YouTube hochgeladen. Genau so funktioniert das mit diesem web2.0.

Expedia-Europa usw.-Chef Dermot Halpin sprach über den online-Boom, ob er nun zu Ende sei (natürlich nicht, nur anders) und stellte vor allem fest, dass Vorhersagen nicht leicht sind, v.a. wenn sie die Zukunft betreffen.

Rewe-Chef Rembert Euling versuchte, virtuelle und klassische Veranstalter abzugrenzen, mit dem Ergebnis dass sich beide Seiten annähern, was auch in der anschließenden Diskussion mit Markus Hartwig (LMX) und Thomas Wagner (Unister) deutlich wurde. Die etablierten wollen/müssen dynamischer werden, die virtuellen würden gern etwas langfristiger arbeiten. So nähert sich die reine Lehre einander an.

Schade nur, dass Thomas Wagner so wenig Infos über seine Firma nach draußen gibt.

Weiter zum Community-Thema.

Schlagwörter: , , , ,

Kommentarfunktion ist deaktiviert