Gute Woche für Travel24
Nach all den negativen Ereignissen der letzten Jahre gibt’s diesmal gleich zwei gute Nachrichten vom einzig börsennotierten deutschen Online-Reisebüro:
- Zunächst meldet Travel24 ein operativ positives Ergebnis im 3. Quartal (“Kosteneinsparung“, “Konzentration auf das Kerngeschäft“) und hofft wieder auf “erfolgsversprechende Fusionen“.
- Dann wird das Finanzamt 970.000 Euro Vorsteuer aus dem Katastrophenjahr 2000 (67 Mio. DM Verlust) rückerstatten, was die angespannte Liquidität kräftig entlastet (ad-hoc). Die knappe Million Erstattung entspricht immerhin rund 35% des Unternehmenswertes!
Dem gebeutelten Aktienkurs der AG haben beide Meldungen sichtlich gutgetan, der Wert der Gesellschaft stieg entsprechend dem Liquiditätszuwachs auch um rund 35%. Aktuell wird Travel24 an der Frankfurter Börse mit 3,7 Mio. Euro bewertet.
Am 5. Dezember 2006 um 09:28 Uhr
durch abmahngebühren dürfte es sich wirklich ordentlich gelohnt haben, da mit serienabmahnungen durch die anwaltskanzlei maslaton (bruder des travel24 vorstands) bei unwissenden homepagebetreibern richtig geld eingesammelt wird.
das prinzip ist immer gleich, direkte abmahnung oder gleich noch mit einstweiliger verfügung, basierend auf der mehr als fragwürdigen eu-marke, welche leider noch nicht zur löschung vorgeschalgen wurde (sehr kostenintensiv).
ein haufen papier, nur der adressat und die domain geändert und das soll dann zwischen 1.800 und 6.000 euro kosten?
eine unverschämtheit, dass sich die brüder maslaton auf solche art und weise auf kosten der anleger bereichern und von einer tasche in die andere wirtschaften.
darum würde ich niemals auch nur eine aktie oder reise von travel24 kaufen und jedem davon abraten.
Am 20. März 2007 um 22:46 Uhr
Dem kann ich mich nur anschließen. Das Abmahngebahren in Deutschland ist völlig absurd.