Ryanair schaltet Online-Buchungen ab

Wie heise.de berichtet schaltet Ryanair sein Online-Buchungssystem am 22.2.08 für 3 Tage ab. Bemerksenswert v.a. deshalb, weil Ryanair über 90% seiner Buchunge online generiert. Hintergrund ist die Umstellung des Reservierungssystems auf Endpreise, da die britischen Wettbewerbshüter (OFT) die Darstellung der Preise (Flüge ab 1 Cent! Plus Steuern hier und Steuern da, Gebühren noch und und und) beanstandet hatten.

Und diese Umstellung ist offenbar a) mittlerweile so dringend und b) einigermaßen kompliziert. Der resultierende Umsatzausfall wird auf stolze 27 Mio. Euro beziffert.

Siehe auch ftd.de: „Ryanairs größter Geizhals muß investieren„.

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6 Reaktionen zu “Ryanair schaltet Online-Buchungen ab”

  1. hans vollmer

    Gerade die versteckten Gebühren beim Fliegen sind wettbewerbsunfreundlich, in Deutschland müssen in der Hotellerie und Gastronomie Endpreise ausgewiesen werden, genau wie bei der Bahn. Einem einen Flug für 1 Euro nach Spanien vorzugauckeln und dann durch Treibstoffzuschlag, Flughafengebühr etc. noch ordentlich Geld zu nehmen ist für niemanden (äußer Ryan Air) von Vorteil. Wir sollten auch In deutschland dazu kommen, daß alle Fluglinien Endpreise angeben.

  2. Phuket Fan

    27 Millionen, WOW! Gibt es denn mittlerweile Infos wie viel der Spaß wirklich gekostet hat? :)

  3. Betravel

    Das ist ja brutal gewesen und noch nicht einmal ein Aprilscherz. Aber ich finde so wirklich ist das noch nicht zu bemerken…

  4. Heike

    Kaum vorstellbar, dass diesen großen Unternehmen 27 Millionen Euro nicht weh tun sollen…

  5. Italien Fan

    27 Millionen Euro sind eine ganze Menge Geld. Dennoch glaube ich, dass das Ganze langfristig gesehen Geld bringen wird. Ich habe mich schon mehrfach bei Online-Flugbuchungen sehr geärgert, da ich den tatsächlich zu bezahlenden Preis immer erst sehr spät zu sehen bekam. Ich hatte inzwischen schon damit begonnen, Fluglinien zu meiden, bei denen es sehr viele versteckte Kostenblöcke gab.

  6. Ferien Destinationen

    Ryanair hat es inzwischen verkraften. Und das sparen geht weiter. Schlussentlich muss man auch noch fürs Klo extra bezahlen :-)