TUI-Chef Frenzel über Web2.0

TUI-Chef Michael Frenzel hat heute morgen seine Gedanken vorgelesen vorgetragen, wie die TUI die Möglichkeiten des web2.0 zu nutzen gedenkt. Neben vielen Floskeln („Trends aufspüren“, „Potentiale nutzen“ etc.) besteht für ihn die wesentliche Bedeutung des web2.0 darin, „Zusatzleistungen auszuschöpfen“. Ich hab leider die ersten 10 Minuten seines Vortrages verpasst, sollte ich dort Wesentliches versäumt haben bitte um Benachrichtigung.

Folgender Vergleich gefiel mir in dem Zusammenhang ganz gut:

Michael Frenzel über Web2.0 ist wie Angela Merkel über rhythmische Sportgymnastik referieren zu lassen

Abseits von allem 2.0-Geschwafel wusste er aber doch einige interessante Dinge:

So bestätigt er eine wachsende Konvergenz der Geschäftsmodelle der Onliner („Opodiachannel“) und der klassischen Veranstalter. Allerdings fehle dem Kunden im Internet oft die „guidance“, die nur eine starke Marke wie TUI bieten könne. Die Marken sieht er denn auch als wichtigsten Vorteil der etablierten. Jenseits aller Marken seien langfristige Wettbewerbsvorteile nur über exklusive Produkte zu sichern, was TUI habe.
Internet-Vorreiter im Konzern sei TUI-UK, England sei im Internet touristisch Deutschand 3-4 Jahre voraus. Die technische Vorreiterschaft z.B. von Expedia sieht Frenzel schwinden, da die Veranstalter hier aufholen würden. Seine These: Der Kunde kaufe langfristig lieber direkt beim Veranstalter oder beim Leistungsträger und brauche eigentlich keine Online-Reisebüros.
Wenn er sich da mal nicht täuscht.

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Eine Reaktion zu “TUI-Chef Frenzel über Web2.0”

  1. fvw-Kongress » Touristikblog.de

    […] auch nicht fehlen (Mittwoch), obwohl TUI-Boss Frenzel das zwonull-Thema im letzten Jahr schon ausführlichst behandelt hat […]